Willkommen beim Kultur- und Heimatverein Lorch...


Aktuelle Termine:

Sonderausstellung:

Sonntag, 08.11.2020 bis 29.11.2020

17. Kulturelle Ausstellung Frau Rosel Pohl

Thema:  Farbdruck - Prägedruck - Siegeldruck  

Dabei kommt das Kulturgut -Färberwaid (das einstmals Lorch zur Blüte
                                         verhalf)
                                        -der Münzprägestätte in Lorch
                                        -1. Siegel im Rheingau
                                         (für die Stadt Lorch 1277)

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag: 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr 
                        Sonntag:                  11.00 Uhr bis 17.00 Uhr
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Ausblick auf die Kulturtage 2020

Freitag, 09.10.2020 -Bürgerhaus-       "Wegen Corona abgesagt"

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                  I N S O U L I N
Kerstin Pfau - Carmen Knöll - Gerd Knebel 

INSOULIN ist eine kleine, feine Band um die Sängerin Kerstin Pfau (Rodgau Monotones), Carmen Knöll (Can-Gurus) an den Percussions und Gerd Knebel (Badesalz, Flatsch) an der Gitarre.

Das Konzept ist einfach und spannend zugleich: 
Alles akustisch ... und zwar die Interpretation vieler 
Lieblingstitel aus Soul und Rock. Kombiniert mit der
Verpflichtung, dass auch ihre Neuinterpretation nicht 
an Charme und Dynamik einbüßen. Was sie dann aber
daraus machen, wie sie ihre große Musikalität mit Witz
und Entertainment mischen, begeisterte das Publikum 
bei ihren bisherigen Konzerten.

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Sonntag, 11.10.2020 -Kirche St. Martin Lorch   

                  "Wegen Corona abgesagt"

Von Italien nach Deutschland - Symphoniae sacrae


Mitwirkende: Elisabeth Scholl, Sopran - Nerea Elizaga Gomez, Sopran -
                    Gotthold Schwarz, Bass - Julia Hier-Warzecha, Barockvioline                      Charlotte Berger, Barockboe und Blockflöte - Felix Koch,
                    Barockcello - Markus Stein, Cembalo

Inhalt des Programms: Werke von Monteverdi, Graziani, Grandi, Schütz
                                  und Telemann

Um 1600 entstand in Italien ein neuer musikalischer Stil, die sog. Monodie. Eine Gesangsstimme wird von einem Instrument akkordisch begleitet, die Gesangsstimme tritt (im Gegensatz zur Polyphonie, wo alle Stimmen gleichberechtigt nebeneinander stehen) in den Vordergrund. Und innerhalb kürzester Zeit wird diese neue Art des Musizierens zu einem großen Erfolg, denn man kann damit nun auch Gefühle ausdrücken. Und darum ging es den musikalischen Reformern um 1600, die Fesseln strenger Stimmführungsregeln abzuwerfen und lebendige Sprache zu vertonen. Der Reiz von Dissonanzen wird weidlich ausgekostet, nicht nur in der Oper, sondern auch in der geistlichen Musik. Die Virtuosität und das Empfindsame stehen nebeneinander, neben solistischen Motetten stehen Concerti zu zwei oder mehreren Stimmen.

Heinrich Schütz war einer der ersten deutschen Komponisten, die diesen Stil und die Musiker, die ihn pflegten, persönlich in Italien vor Ort kennenlernen wollte und unternahm mehrere Italienreisen.

Das Konzert stellt italienische und deutsche Concerti nebeneinander und verfolgt die Entwicklung bis hin zu Georg Philipp Telemanns Kantaten.

 Elisabeth Scholl sang als Kind im Chor der Kiedricher Chorbuben, studierte dann zunächst Musikwissenschaft und schloß ein Gesangsstudium an der Schola Cantorum Basiliensis in historischer Aufführungspraxis an. Im Verlauf ihrer Karriere sang sie mit vielen renommierten Dirigenten, Orchestern und Vokalensembles der Alten Musik-Szene. Seit 2018 unterrichtet sie als Gesangsprofessorin an der Hochschule für Musik in Mainz.

Gotthold Schwarz ist studierter Kirchenmusiker, Organist, Bassist und Dirigent. Seit 2016 ist er zudem Thomaskantor in Leipzig und damit 17. Nachfolger von J.S. Bach in diesem Amt. Seine internationale Karriere führte ihn in alle großen Konzertsäle der Welt und ist in zahlreichen Einspielungen dokumentiert.

Felix Koch ist Prof. für historische Aufführungspraxis und Musikvermittlung an der HfM in Mainz, Leiter des UniChores und UniOrchesters der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Als Solist und Kammermusiker ist er Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und Stipendiat renommierter Förderinstitutionen.

Markus Stein ist Organist, Cembalist und Dirigent, dazu ist er Lehrbeauftragter für Cembalo an der Hochschule für Musik Mainz und künstlerischer Mitarbeiter im Collegium Musicum der Johannes Gutenberg Universität. Als gefragter Kammermusikpartner im Bereich der historischen Aufführungspraxis konzertiert er mit namhaften Orchestern und Dirigenten.

Die vier Musiker verbindet eine lange berufliche Zusammenarbeit, die fortwährende Lust am Entdecken unbekannten Repertoires und die Freude an der historischen Aufführungspraxis.

                              Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern und deren Familien

                                                                 "Bleibt gesund"